Beim zweiten Spieltag der Deutschen Segel-Bundesliga auf dem Starnberger See zeigte das Team des Deutschen Touring Yacht-Clubs eine klare Entwicklung nach dem Wiedereinstieg in die Liga. Nach dem ersten Event, das vor allem als Standortbestimmung diente, ging es nun darum, Abläufe zu stabilisieren und das Zusammenspiel im Team weiter zu verbessern.
Der DTYC setzte erneut auf eine gemischte Crew, die Erfahrung und neue Impulse vereinte. Am Steuer stand wie bereits beim ersten Spieltag Anna Seidl. Lars Meyn übernahm die Position im Vorschiff. Als Taktikerin kam Amelie Pätzold zum Einsatz, die bereits Erfahrungen aus der Juniorenliga mitbringt. Ergänzt wurde das Team durch Fernando Borja, der mit umfangreicher Erfahrung aus J70-Regatten neu zur Mannschaft stieß und wichtige Impulse einbringen konnte.
Bereits im Vortraining zeigte sich der Starnberger See von seiner windreichen Seite, was die Erwartungen für das Wochenende steigen ließ. Am Freitag konnten unter zunächst soliden, wenn auch drehigen Bedingungen mehrere Flights gesegelt werden. Das Format der Bundesliga mit kurzen, intensiven Rennen verlangt schnelle Entscheidungen und präzises Zusammenspiel. Gerade in dieser Phase machte sich die noch wachsende Routine bemerkbar. Einzelne Fehler konnten jedoch schnell korrigiert werden, und das Team fand zunehmend besser in den Rhythmus.
Der Fortschritt wurde besonders im letzten Flight des Tages sichtbar, den der DTYC für sich entscheiden konnte. Dieser Sieg war ein wichtiges Signal und zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.
Am Samstag und Sonntag stellte sich das Wetter dann komplett um. Der Wind ließ nach und machte weitere Wettfahrten unmöglich. Somit blieb es bei den Ergebnissen des ersten Tages, die am Ende zu einem 12. Gesamtrang führten.
Das Ergebnis spiegelt die Entwicklung des Teams wider. Nach der dreijährigen Pause und dem Neustart in die Bundesliga zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend. Die Abläufe werden stabiler, die Abstimmung verbessert sich, und das Vertrauen innerhalb der Crew wächst.
In der 2. Segel-Bundesliga setzte sich der VSaW mit 12 Punkten an die Spitze des Spieltags, gefolgt vom Segel-Club Ville (13 Punkte) und dem Lübecker Segler-Verein von 1885 (14 Punkte)
Bis zum nächsten Spieltag im Juli in Kiel steht nun eine gezielte Trainingsphase an. Ziel ist es, die gewonnenen Erkenntnisse weiter umzusetzen und den positiven Trend fortzuführen.
Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung der DSL e,V,

