Am Wochenende vom 26. bis 27. Juli fand beim Münchner Yacht-Club der diesjährige Opti Brezn Cup statt. Für den Deutschen Touring Yachtclub gingen sowohl Seglerinnen und Segler in Opti A als auch in Opti B an den Start. Trotz schwieriger und drehiger Bedingungen konnte unser Team ein sehr erfolgreiches Wochenende verbuchen.
Der Samstag bot zwei spannende, aber knifflige Wettfahrten bei instabilem Wind. Am Sonntag reichte es aufgrund der unbeständigen Bedingungen leider nur für ein weiteres Rennen. Dennoch konnten unsere jungen Seglerinnen und Segler wertvolle Erfahrungen sammeln und großartige Platzierungen erzielen. Auch die junge Wettfahrtleitung um Alexa Hausotter meisterte die anspruchsvolle Situation hervorragend.
In der Opti-A-Wertung glänzte Quirin Waizenhöfer mit drei konstanten Läufen und belegte Platz vier, punktgleich mit dem Drittplatzierten. Erst kürzlich war Quirin von der Opti-Weltmeisterschaft zurückgekehrt und bestätigte seine starke Form eindrucksvoll. Xaver Hoffmann, der erst vor wenigen Wochen mit Platz zwölf bei der Europameisterschaft ein großartiges Ergebnis eingefahren hatte, konnte diesmal nicht ganz anknüpfen und wurde Achtzehnter. Das war mit Sicherheit nicht das Ergebnis, das er sich erhofft hatte, aber sowohl Quirin als auch Xaver konnten wertvolle Erfahrungen für die kommende IDJüM in Starnberg sammeln. Für Pippa Cybok war es erst die zweite Opti-A-Regatta, bei der sie mit einem starken zwölften Platz in einer Wettfahrt ein Ausrufezeichen setzen konnte und am Ende auf Rang 45 landete.
In der Opti-B-Wertung konnte Emilia Cybok die Regatta souverän gewinnen. Mit zwei ersten Plätzen und einem zweiten Platz dominierte sie das Feld von Beginn an. Tessa Gründobler fand nach einem schwierigen ersten Lauf in ihren Rhythmus und beendete die Regatta auf Platz 20. „Ich konnte meinen anfangs sehr schlechten Lauf abhaken, neue Motivation sammeln und mich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren,“ berichtete sie zufrieden. Emilia Scheuer segelte auf Platz 31. Ihr größter Moment war gleichzeitig ihr bitterster: „Das war der beste Start meines Lebens – leider mit Frühstart,“ sagte sie nach der Wettfahrt sichtlich enttäuscht. Dennoch zeigte sie ein starkes Wochenende und viel Potenzial.
Insgesamt war der Opti Brezn Cup für den DTYC eine runde Veranstaltung mit vielen positiven Eindrücken und starken Leistungen.
Felix Teichmann, der ebenfalls in der kommenden Woche bei der IDJüM in Starnberg an den Start geht, verzichtete auf die Teilnahme beim Brezn Cup und hatte die Möglichkeit in Athen bei der R.O.C. („Regatta of Champions“) teilzunehmen. Mit den weltbesten Optiseglern nahm er an insgesamt 20 Wettfahrten teil und konnte hier einen fantastischen 99. Platz verbuchen. Das ehemalige Olympiarevier vor Athen zeigte sich von seiner besten Seite, so dass er hier ebenfalls wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.

