Mit einem sommerlichen Finale ging am vergangenen Wochenende die Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft im Optimist beim Bayerischen Yacht-Club zu Ende. Nach dem letzten Zwischenstand ließen die Bedingungen leider kaum noch Wettfahrten zu. Am vorletzten Tag konnte erst am Nachmittag bei leichtem, zunehmend schwächer werdendem Südwind eine Tageswertung gesegelt werden und auch nur, weil die Wettfahrtleitung die Geduld nicht verlor. Vormittags war an Regattabetrieb nicht zu denken, doch an Land sorgte das Organisationsteam für jede Menge Abwechslung: Kickerturnier, Tombola, Schattenplätze zum Chillen und zum Abschluss sogar eine spontane Baderunde, was bei rund 30 Grad Außentemperatur eine willkommene Erfrischung war.
Am Finaltag versuchte die Wettfahrtleitung noch einmal alles, um die Meisterschaft mit mehr als acht Wertungsläufen zu beenden. Der morgendliche Südwind wirkte zunächst vielversprechend, doch reichte das Windfenster nur für eine Wettfahrt der Bronzegruppe. Gold- und Silberfleet mussten nach dem ersten Gate-Durchgang abbrechen. Ein bitteres Ende der Regatta, besonders für Xaver Hoffmann, der auf Rang 41 leider keine Chance mehr hatte, sich zu verbessern. Nach seinem starken EM-Ergebnis war das sicherlich nicht das Ziel, das er sich gesetzt hatte.
Quirin Waizenhöfer hingegen konnte mit einem fantastischen 7. Platz hochzufrieden sein. Ein starkes Resultat im Feld der 188 Starter.
Überragend präsentierte sich Felix Teichmann, der punktgleich mit dem Drittplatzierten am Ende Gesamtvierter wurde und sich in der U13-Wertung den Deutschen Meistertitel sichern konnte.
Alle drei DTYC-Segler haben das gesamte Jahr über intensiv trainiert und sich akribisch auf diese Meisterschaft vorbereitet. Unter anderem mit gezielten internationalen Trainingsmaßnahmen. Das spiegelt sich nun in den Ergebnissen wider.
Der Bayerische Yacht-Club hat die IDJüM hervorragend organisiert: von einer professionellen, jungen Wettfahrtleitung über reibungslose Abläufe bis hin zu einem liebevoll gestalteten Rahmenprogramm. Auch wenn der Wind in den entscheidenden Tagen nicht immer mitspielte, bleibt diese Meisterschaft sportlich wie organisatorisch in sehr positiver Erinnerung.
Herzlichen Glückwunsch!



