Während aktuell für unsere 29er-Teams mit der Kieler Woche bereits eines der großen Saisonhighlights läuft, lohnt sich noch ein Blick zurück auf einen weiteren wichtigen internationalen Wettkampf der vergangenen Wochen. Beim 29er EuroCup im dänischen Aarhus nutzten unsere Segler die Regatta als entscheidenden Baustein in der Vorbereitung auf die anstehende Weltmeisterschaft in Kiel.
Für Moritz Aigner und seinen Steuermann David Plettner (BYC) ging es direkt von intensiven Trainingstagen und der YES-Regatta in Kiel weiter nach Dänemark. Nach insgesamt zwei Wochen auf der Kieler Förde, bei denen bereits wichtige Erkenntnisse im späteren WM-Revier gesammelt werden konnten, standen in Aarhus drei weitere anspruchsvolle Regattatage auf dem Programm.
Das Revier war dem Team bereits bekannt. Bereits bei ihrer ersten gemeinsamen Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr konnten beide dort Erfahrungen sammeln, was in der Vorbereitung sicherlich ein kleiner Vorteil war. Dennoch präsentierte sich Aarhus alles andere als einfach. An allen drei Wettkampftagen bestimmten böige und stark drehende Winde das Geschehen. Die wechselhaften Bedingungen stellten sowohl die Seglerinnen und Segler als auch die Wettfahrtleitung vor große Herausforderungen und verlangten ein hohes Maß an Konzentration, taktischem Verständnis und schnellen Entscheidungen.
Trotz der schwierigen Bedingungen gelang es der Wettfahrtleitung, alle geplanten zwölf Rennen erfolgreich durchzuführen. Für die Teams bedeutete dies ein intensives und äußerst wertvolles Regattawochenende unter nahezu durchgehend anspruchsvollen Bedingungen.
Moritz und David konnten sich dabei hervorragend behaupten und zeigten einmal mehr ihre konstant starke Entwicklung in dieser Saison. Mit einer sehr geschlossenen Serie segelte das Team am Ende auf einen hervorragenden 4. Platz in der Gesamtwertung und sicherte sich zusätzlich den 3. Platz in der Männerwertung.
Während aktuell bereits die Kieler Woche läuft und die nächsten wichtigen Wettkämpfe auf unsere DTYC-Crews warten, zeigt sich einmal mehr, wie intensiv und professionell unsere Nachwuchsteams inzwischen auf internationalem Niveau unterwegs sind. Die vergangenen Monate mit zahlreichen Trainingslagern, internationalen Regatten und vielen Stunden auf dem Wasser zahlen sich zunehmend aus.
Wir wünschen weiterhin viel Erfolg für die kommenden Wettkämpfe und drücken insbesondere für die bevorstehende Weltmeisterschaft Anfang Juli die Daumen.

